
Ansicht Wasserseite ©KRP Architektur GmbH / Bianca Schwenk
Informations- und Umweltbildungszentrum
Projekt, 2021
mit EiSat GmbH
und geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH
Planungs- und Bauzeit 2021 - 05/2026
Auftraggeber Stadt Mühlhausen / Thüringen – FB Grün- und Verkehrsflächen
Nutzung Informations- und Umwltbildungszentrum
Auftrag Lph 2-8
Nutzfläche 290,00 m²
Baukosten 0,75 Mio. EUR
Am Auftakt des neu gestalteten Quellenparks entstand ein eingeschossiges Informations- und Umweltbildungszentrum, das als öffentlicher Treffpunkt und zugleich als architektonischer Markenkontaktpunkt für die Region fungiert. Das Informations- und Umweltbildungszentrum stellt den Auftakt einer Reihe neuer Stationen dar, die im Quellenpark konzipiert wurden und um den Schwanenteich herum angeordnet sind. Der Neubau fügt sich als zurückhaltender Holzbau in die Parklandschaft ein und öffnet sich mit großzügigen Verglasungen zum Schwanenteich und den angrenzenden Freiräumen.
Die Entwurfsidee basiert auf einer weit auskragenden Dachscheibe, die wie eine schwebende Horizontale über zwei massiven Holzkuben liegt. Zwischen diesen Kuben spannt sich ein transparenter, flexibel nutzbarer Ausstellungs- und Veranstaltungsraum auf. Durch die großen öffenbaren Glasfassaden kann der Innenraum bei Bedarf zum Park hin geöffnet werden und ermöglicht so eine enge Verbindung zwischen Gebäude und Landschaft.
Das Tragwerk wurde als Kombination aus Brettsperrholz- und Stahlkonstruktion ausgebildet. Die beiden geschlossenen Gebäudekerne übernehmen wesentliche tragende Funktionen, während die weit auskragende Dachscheibe über Wände, Stützen sowie lokale Über- und Unterzüge getragen wird. Im Bereich der großen Auskragungen und der Glasfassaden wurden zusätzliche Stahlträger integriert, um die schlanke Dachkante und die gewünschte Offenheit der Konstruktion zu ermöglichen.
Die Außenwände bestehen aus Brettsperrholzelementen mit hinterlüfteter Holzfassade. Große Teile der Konstruktion bleiben im Innenraum sichtbar und prägen die räumliche Atmosphäre. Das Dach wurde als Warmdach mit extensiver Begrünung ausgebildet und übernimmt neben gestalterischen und ökologischen Funktionen auch Aufgaben des sommerlichen Wärmeschutzes und der Regenrückhaltung.
Aufgrund der schwierigen Baugrundverhältnisse wurde unterhalb der Bodenplatte ein rund ein Meter starkes Schotterpolster hergestellt. Die Gründung erfolgt über eine Stahlbetonbodenplatte. Während der Bauphase waren wasserhaltende Maßnahmen und eine temporäre Grundwasserabsenkung erforderlich.
Der Neubau verbindet nachhaltige Materialien, eine offene Nutzungskonzeption und präzise konstruktive Lösungen zu einem öffentlichen Ort für Ausstellung, Bildung und Aufenthalt im Park.

Leitender Geschäftsführer:
Philip Norman Peterson
Projektmitarbeitende:
Bianca Schwenk
Moritz Funck
Sofie Mund


Ansicht Wasserseite ©KRP Architektur GmbH / Bianca Schwenk
Informations- und Umweltbildungszentrum
Projekt, 2021
mit EiSat GmbH
und geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH
Planungs- und Bauzeit 2021 - 05/2026
Auftraggeber Stadt Mühlhausen / Thüringen – FB Grün- und Verkehrsflächen
Nutzung Informations- und Umwltbildungszentrum
Auftrag Lph 2-8
Nutzfläche 290,00 m²
Baukosten 0,75 Mio. EUR
Am Auftakt des neu gestalteten Quellenparks entstand ein eingeschossiges Informations- und Umweltbildungszentrum, das als öffentlicher Treffpunkt und zugleich als architektonischer Markenkontaktpunkt für die Region fungiert. Das Informations- und Umweltbildungszentrum stellt den Auftakt einer Reihe neuer Stationen dar, die im Quellenpark konzipiert wurden und um den Schwanenteich herum angeordnet sind. Der Neubau fügt sich als zurückhaltender Holzbau in die Parklandschaft ein und öffnet sich mit großzügigen Verglasungen zum Schwanenteich und den angrenzenden Freiräumen.
Die Entwurfsidee basiert auf einer weit auskragenden Dachscheibe, die wie eine schwebende Horizontale über zwei massiven Holzkuben liegt. Zwischen diesen Kuben spannt sich ein transparenter, flexibel nutzbarer Ausstellungs- und Veranstaltungsraum auf. Durch die großen öffenbaren Glasfassaden kann der Innenraum bei Bedarf zum Park hin geöffnet werden und ermöglicht so eine enge Verbindung zwischen Gebäude und Landschaft.
Das Tragwerk wurde als Kombination aus Brettsperrholz- und Stahlkonstruktion ausgebildet. Die beiden geschlossenen Gebäudekerne übernehmen wesentliche tragende Funktionen, während die weit auskragende Dachscheibe über Wände, Stützen sowie lokale Über- und Unterzüge getragen wird. Im Bereich der großen Auskragungen und der Glasfassaden wurden zusätzliche Stahlträger integriert, um die schlanke Dachkante und die gewünschte Offenheit der Konstruktion zu ermöglichen.
Die Außenwände bestehen aus Brettsperrholzelementen mit hinterlüfteter Holzfassade. Große Teile der Konstruktion bleiben im Innenraum sichtbar und prägen die räumliche Atmosphäre. Das Dach wurde als Warmdach mit extensiver Begrünung ausgebildet und übernimmt neben gestalterischen und ökologischen Funktionen auch Aufgaben des sommerlichen Wärmeschutzes und der Regenrückhaltung.
Aufgrund der schwierigen Baugrundverhältnisse wurde unterhalb der Bodenplatte ein rund ein Meter starkes Schotterpolster hergestellt. Die Gründung erfolgt über eine Stahlbetonbodenplatte. Während der Bauphase waren wasserhaltende Maßnahmen und eine temporäre Grundwasserabsenkung erforderlich.
Der Neubau verbindet nachhaltige Materialien, eine offene Nutzungskonzeption und präzise konstruktive Lösungen zu einem öffentlichen Ort für Ausstellung, Bildung und Aufenthalt im Park.


Leitender Geschäftsführer:
Philip Norman Peterson
Projektmitarbeitende:
Bianca Schwenk
Moritz Funck
Sofie Mund